TZB Göppingen Praxis für Sozialpädagogen, Therapeut, Psychotherapeuten, Sozialarbeitern, Mediatorin, Juristin, Kindertherapie, jugendtherapie

Elterntraining / Elterncoaching

In Familien können Konflikte auf eine Art eskalieren, dass selbst die Eltern nicht mehr weiter wissen und sich Rat holen, da die Situation zuhause unerträglich wird.

Oft sind psychische und physische Gewalt die Folge.

Eltern haben Schuldgefühle, fühlen sich überfordert und trauen sich nicht über ihre Probleme zu sprechen, obwohl dieses Schweigen und die Scham über die Dynamiken in der Familie keine Verbesserung erzeugen.

Es ist ganz normal, dass Eltern manchmal nicht mehr weiter wissen und sich Rat holen.

Man muss sich auch als Eltern eingestehen können, dass man nicht alle Probleme alleine bewältigen kann.

Konflikte sind ein normaler Bestandteil des sozialen Zusammenlebens, egal ob Zuhause oder in der Schule. Man kann diese nicht vermeiden, jedoch kann man in einem Lösungsprozess ein Ergebnis erzielen, an dem alle mitgearbeitet haben und erhöht somit die Chance, dass sich alle Beteiligen daran halten.

Beim Elterntraining ist das Ziel die Stärkung der Erziehungskompetenz. Elternkurse haben verschiedene Ansätze und wissenschaftliche Hintergründe. Es gibt nicht die eine Methode für Elterncoaching, da jede Familie anders ist und somit andere Dynamiken herrschen und sich die Bedürfnisse der Familienmitglieder unterscheiden.

Das Elterntraining eignet sich für diejenigen, die herausfinden wollen, warum ihre Kinder nicht das tun, was man ihnen sagt und das Familienleben oft anstrengend ist. Sie lernen Grundregeln einer positiven Erziehung und wie sie mit schwierigen Situationen umgehen können.

Somit erlangen sie die eventuell verlorene Autorität zurück, können die Beziehungen zu ihren Kindern verbessern und das Vertrauen wieder fördern, sowie die Allianz mit ihrem Partner stärken.

Über die Arbeit mit den Eltern wird das Kind in die Lage versetzt, die Bedürfnisse seiner Umwelt und die damit verbundenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Gleichzeitig wird es angenommen wie es ist, mit seinen Gefühlen und seiner Art Gefühle auszudrücken. Die Häufigkeit problematischen Verhaltens / z.B. Wutanfälle, Nichtbefolgen von Aufforderungen, Aggressivität wird vermindert und erwünschtes Verhalten verstärkt. Das Kind lernt, sein Verhalten schrittweise besser zu steuern.

Umgang mit Jugendlichen in der Pubertät

Während des Elterntrainings lernen sie, wie…

• Sie die Kommunikation mit Ihrem pubertierenden Kind aufrechterhalten
• Sie damit umgehen, dass Ihr Einfluss auf das Kind schwindet
• welche der fördernden Verhaltensweisen gut zu Ihrer Familie passen

„Freiheit in Grenzen“. Dieses meint, dass Kinder zum einen einen festen, verlässlichen und vertrauensvollen Bezugspunkt brauchen (Anker) und die Möglichkeit die Welt zu erkunden und eigene Erfahrungen zu machen.

Ziel des Elterntrainings:

• Vermittlung von Wissen über die „Besonderheit“ des Kindes
• Erkennung der Grenzen sowie Ressourcen der Kinder
• Förderung einer konfliktfreien Eltern-Kind Beziehung
• Aktivierung positiver Ressourcen und Selbsthilfepotentiale
• Vermittlung und Erprobung von Strategien und Handlungsalternativen im Umgang bzw. bei der Bewältigung von Konflikten
• Verstehen von kindlichen Verhaltensweisen, Entwicklungen und Bedürfnissen
• Verminderung unerwünschter Verhaltensweisen des Kindes

Mit dem Therapeuten werden gemeinsam Handlungsschritte, Formulierungen und Aktionen geplant. Sofern es nötig ist, können paartherapeutische und einzeltherapeutische Sitzungen hinzugenommen werden.

Des Weiteren ist es sinnvoll Gespräche mit der Schule oder weiteren Unterstützern zu führen und diese über die Situation aufzuklären.

Sobald es die familiäre Situation zulässt, werden die Kinder in die Zusammenarbeit mit einbezogen. Hieran schließen dann sehr oft weitere familientherapeutische Sitzungen.

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